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Kaminofen, Puffer und Kombination

Warmwasser von Dach und Kessel gemeinsam

Das Warmwasser kommt im Haus aus zwei Quellen: von der Sonne auf dem Dach und vom Kessel im Keller. Beide sind über einen Speicher verbunden. Fällt eine Quelle aus, merkt man es nicht immer sofort. Wer das Zusammenspiel kennt, erkennt, wo er hinsehen darf und wo der Fachbetrieb arbeitet.

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Schornsteinfeger am Schornstein – Warmwasser von Dach und Kessel gemeinsam

So arbeiten Sonne und Kessel zusammen

Auf dem Dach sitzen die Kollektoren, flache Platten oder Röhren, die Sonnenwärme einfangen.

Durch sie fließt eine Flüssigkeit, die sich erwärmt. Eine kleine Pumpe befördert sie in den Keller zum Speicher. Dort gibt sie ihre Wärme über einen Wärmetauscher an das Brauchwasser ab und fließt abgekühlt zurück aufs Dach.

Der Kessel übernimmt den Rest. Reicht die Sonnenwärme nicht aus, heizt er den oberen Teil des Speichers nach, damit immer nutzbares Warmwasser bereitsteht. Die Solarwärme spart also Brennstoff, ersetzt den Kessel aber nicht. Im Alltag laufen beide Quellen unbemerkt nebeneinander, und das Warmwasser kommt gleichmäßig am Hahn an.

Woher das Warmwasser im Ernstfall kommt

Fällt die Solaranlage aus, bleibt das Warmwasser meist erhalten.
Der Kessel liefert dann allein, und Sie bemerken allenfalls eine höhere Laufzeit am Brenner. Der Ausfall zeigt sich oft erst bei der nächsten Verbrauchsabrechnung oder bei einer Anzeige an der Regelung. Ohne Beobachtung kann eine defekte Solaranlage lange unbemerkt bleiben.
Fällt dagegen der Kessel aus, hilft die Sonne nur teilweise.
An sonnigen Tagen erwärmt der Solarkreis den Speicher, an trüben Tagen bleibt das Wasser kühl. Dann steht Warmwasser nur zeitweise bereit. Prüfen Sie in dieser Lage Heizungsnotschalter, Raumregler, Betriebsart und die Anzeige am Kessel, und notieren Sie, was Sie sehen.
Kommt gar kein warmes Wasser, kann auch der Speicher selbst die Ursache sein. Ein Fühler, eine Ladepumpe oder ein Ventil zwischen Speicher und Kessel kann ausgefallen sein. Wie ein Pufferspeicher aufgebaut ist, schildert Pufferspeicher im Heizungskeller. Der Warmwasserspeicher folgt ähnlichen Regeln, enthält aber Trinkwasser.

Was Sie an der Solaranlage sehen und lassen

Im Keller hängt an der Wand die Solarstation mit Pumpe, Manometer, Thermometern und der Regelung. Auf dem Display sehen Sie die Temperaturen und den Betriebszustand. Die Zahl am Zifferblatt halten Sie zusammen mit den Temperaturen schriftlich fest. Der Druck des Solarkreises weicht vom Druck der Heizung ab und hat eigene Sollwerte in der Anleitung.

Die Solarflüssigkeit kann sehr heiß werden, bei starker Sonne sogar verdampfen. Öffnen Sie deshalb nie Ventile oder Verschraubungen an der Station, und füllen Sie nichts selbst nach. Das Dach betreten Sie nicht, um Kollektoren zu prüfen. Der Sturz wäre gefährlicher als jeder Defekt, und die Technik dort oben ist Sache des Fachbetriebs.

Was Sie dem Betrieb mitteilen

  • Eine Solaranlage zusammen mit einem Kessel ist eine kleine Hybridanlage, die mit zwei Quellen arbeitet. Wer eine Wärmepumpe mit Gaskessel kombiniert, kennt dieses Prinzip, doch der Ablauf ist anders. Wie der Wechsel dort funktioniert, zeigt Hybridheizung im Wechselbetrieb.

  • Bei fehlendem Warmwasser möchte der Betrieb wissen, ob nie warmes Wasser kommt oder nur zeitweise. Er will wissen, ob die Sonne schien, was die Anzeige am Kessel sagt und wie der Druck an Heizung und Solarstation steht. Bei fehlendem Warmwasser kann ein Heizungsbetrieb aus Brandenburg vermittelt werden, der beide Kreise prüft.

  • Sagen Sie auch, ob die Solaranlage zuvor schon Auffälligkeiten zeigte. Ein Hinweis auf eine Dauerlaufpumpe oder einen sinkenden Druck verkürzt die Fehlersuche. Alle Arbeiten an Kollektor, Solarkreis und Speicher macht die Fachkraft. Für Sie bleibt das Beobachten, Aufschreiben und das Offenhalten des Zugangs zum Heizungsraum.

Das sollten Sie wissen

  • Kollektoren auf dem Dach erwärmen eine Flüssigkeit, die über einen Wärmetauscher den Speicher lädt.
  • Der Kessel heizt den Speicher nach, wenn die Sonne zu wenig liefert, und sichert das Warmwasser.
  • Fällt die Solaranlage aus, merkt man es oft nicht, der Kessel läuft dann länger.
  • An der Solarstation ablesen und notieren ist erlaubt, Ventile öffnen und Nachfüllen sind es nicht.
  • Das Dach betreten Sie nicht, die Prüfung von Kollektoren und Solarkreis ist Sache des Fachbetriebs.

Fragen zu Solarthermie und Kessel

Bleibt das Warmwasser aus, wenn die Solaranlage ausfällt?
In der Regel liefert dann der Kessel das Warmwasser allein. Sie bemerken meist nur, dass der Brenner häufiger läuft. Wegen dieser Unauffälligkeit fällt ein Defekt an der Solaranlage oft spät auf. Ein Blick auf Display und Manometer der Solarstation zeigt, ob der Solarkreis arbeitet.
Warum steht die Solarpumpe an manchen Tagen still?
Die Regelung schaltet die Pumpe nur ein, wenn der Kollektor wärmer ist als der Speicher. Bei Wolken oder tiefem Sonnenstand bleibt sie aus. Das ist normal. Läuft sie dagegen bei Sonne nie an oder durchgehend, deutet das auf eine Störung hin, die der Betrieb prüfen sollte.
Darf ich Solarflüssigkeit selbst nachfüllen?
Davon ist abzuraten. Der Solarkreis steht unter Druck, und die Flüssigkeit kann sehr heiß sein. Außerdem braucht die Anlage ein bestimmtes Mittel in richtiger Mischung. Ein Leck, das den Verlust verursacht, bleibt beim Nachfüllen unentdeckt. Das Nachfüllen und die Suche nach der Ursache übernimmt die Fachkraft.

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