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Heizungsnotdienst Brandenburg

Ölheizung auf Störung im Einfamilienhaus

Der Brenner im Keller bleibt stumm, am Gehäuse leuchtet eine rote Lampe, und die Heizkörper werden kühl. Beim Ölkessel hängt viel an Tank, Filter und Brenner, die dicht beieinander stehen. Ablesen und einmal entriegeln dürfen Sie, jeder weitere Eingriff gehört in die Hände einer Fachkraft.

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Heizungsfachkraft leuchtet im Heizkeller eines Einfamilienhauses den Ölbrenner ab – Ölheizung auf Störung im Einfamilienhaus

Woran Sie eine Störung der Ölheizung erkennen

  • Am Brenner leuchtet eine rote Störungslampe, und der Motor läuft nicht an, obwohl der Raumregler Wärme verlangt.
  • Der Brenner startet, die Flamme geht aber nach kurzer Zeit wieder aus, und danach wiederholt sich der Vorgang oder die Anlage verriegelt.
  • Aus dem Kessel kommt ein dumpfer Schlag beim Zünden oder es riecht deutlich nach Heizöl im Heizraum oder im Treppenhaus.
  • Der Füllstandsanzeiger am Tank steht fast am unteren Ende, oder der Tank wurde schon länger nicht mehr befüllt.
  • Der Ölfilter oder die Leitung dahinter wirkt trüb, mit Luftblasen oder Wasser, und der Brenner saugt hörbar Luft.

Was Sie am Ölkessel selbst ansehen dürfen

  1. Füllstand am Tank ablesenAm Peilstab oder Anzeigegerät sehen Sie, wie viel Öl im Tank steht. Ein sehr niedriger Wert erklärt viele Brennerausfälle, weil der Brenner keinen Nachschub erhält.
  2. Heizungsnotschalter kontrollierenDamit der Brenner Strom erhält, muss der Schalter vor dem Heizraum eingeschaltet sein. Er wird manchmal bei Arbeiten im Keller versehentlich umgelegt und danach vergessen.
  3. Störungslampe und Anzeige notierenHalten Sie fest, ob die Lampe am Brenner rot leuchtet und welche Meldung der Regler zeigt. Das hilft der Fachkraft bei der Einordnung vor dem ersten Handgriff.
  4. Brenner genau einmal entriegelnDie Entriegelungstaste am Brenner wird einmal gedrückt. Bleibt der Brenner danach in Störung, versuchen Sie es nicht erneut, sonst staut sich Öl im Feuerraum, und die nächste Zündung kann verpuffen.
  5. Ölfilter nur von außen betrachtenSie dürfen einen Blick auf Sichtglas und Leitung werfen und trübes Öl oder Luftblasen notieren. Der Filter wird nicht gelöst, nachgezogen oder gereinigt.

Tank, Filter, Pumpe und Brenner

Eine Ölheizung besteht aus einer Kette von Bauteilen.
Der Tank liefert das Öl, eine Leitung führt es über Filter und Pumpe zum Brenner, eine Düse zerstäubt es, und ein Zünder entfacht die Flamme. Fällt ein Glied aus, steht die gesamte Kette. Schon wenig Luft in der Leitung reicht, um den Brenner stillzulegen.
Besonders nach einer Befüllung gerät der Bodensatz im Tank in Bewegung. Schlamm und Wasser gelangen in Filter und Düse und verstopfen sie. Wer den Tank fast leer fahren lässt, erhöht dieses Risiko. Der Ratgeber Öltank: Füllstand ablesen, leeren Tank erkennen beschreibt, woran man einen niedrigen Stand frühzeitig bemerkt.

Der Brenner entriegelt, und dann?

Entriegeln ist ein einmaliger Versuch. Springt der Brenner danach an und läuft stabil, notieren Sie den Vorfall und melden ihn dem Betrieb bei der nächsten Gelegenheit. Verriegelt er erneut, bleibt er aus. Jeder zusätzliche Zündversuch fördert unverbranntes Öl in den Brennraum, und dort kann die nächste Zündung eine Verpuffung auslösen.

Heizkörper bleiben lau?

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Fragen zur Ölheizung im Einfamilienhaus

Warum bleibt der Brenner trotz vollem Tank aus?
Auch bei vollem Tank können Luft in der Leitung, ein verstopfter Filter, eine verschmutzte Düse oder ein defekter Zünder den Brenner stoppen. Der Füllstand allein erklärt also wenig. Notieren Sie die Meldung, entriegeln Sie höchstens einmal und überlassen Sie die Fehlersuche dem Fachbetrieb.
Darf ich den Ölfilter selbst wechseln oder reinigen?
Der Filter sitzt in der Ölleitung zum Brenner, und schon ein kleiner Fehler beim Öffnen führt zu Luft im System oder austretendem Öl. Betrachten Sie das Sichtglas von außen und halten Sie fest, ob das Öl trüb ist oder Blasen zeigt. Wechsel und Entlüften erledigt der Betrieb.
Was ist nach dem Befüllen des Tanks zu beachten?
Nach der Lieferung braucht das Öl eine Weile, bis sich Schmutz im Tank gesetzt hat. Zieht der Brenner danach Luft, wurde der Tank zuvor leer gefahren. Entlüften Sie den Brenner nicht selbst, denn dabei tritt Öl aus, und ein Fehler führt zu Verpuffungen.

Das Haus mit Ölkessel im Umland

  • Im Einfamilienhaus steht der Tank im Keller, in einem Tankraum oder im Garten als Erdtank. Der Heizraum liegt meist daneben. Wer Kaminofen oder Solarthermie angeschlossen hat, sollte wissen, dass der Ölkessel nur anspringt, wenn der Puffer nicht reicht. Fällt er aus, merken Sie es oft erst bei kühlem Wetter, wenn Ofen und Sonne nicht mehr genug liefern.

  • Frischluft und freie Zugänge sind im Heizraum wichtig. Lagern Sie keine brennbaren Stoffe neben dem Kessel, halten Sie den Weg zum Notschalter frei und achten Sie auf Ölgeruch am Tank oder an den Leitungen. Tropft Öl aus einer Verschraubung, braucht die Stelle einen Fachbetrieb, keinen Kleber und keinen Lappen. Sichern Sie die Stelle mit einer Auffangwanne.

So geht es mit dem Heizungsbetrieb weiter

Am Telefon nennen Sie Ort, Tankstand, Meldung am Brenner und die Hausart.

Anschließend wird ein selbstständiger Heizungsbetrieb vermittelt, dem diese Angaben vorliegen. Vor Ort prüft die Fachkraft Düse, Filter, Pumpe, Zünder und Abgasweg, entlüftet bei Bedarf den Brenner und erläutert, was geschehen ist.

Die Rechnung kommt vom Betrieb, ebenso die Erklärung der Arbeiten. Fragen Sie nach Düse und Filter, wenn sie getauscht wurden, und lassen Sie sich zeigen, was entfernt wurde. Für die Zeit danach ist die Leistung Heizungswartung aufschlussreich, weil verschmutzte Düsen und Filter dort früh auffallen.

Wie erkenne ich Ölgeruch am Kessel?
Ein süßlich-stechender Geruch im Heizraum oder im Haus deutet auf austretendes Öl, etwa an Leitung, Filter oder Tank. Lüften Sie, halten Sie Zündquellen fern und stellen Sie eine Wanne unter die Stelle. Bei Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit oder Alarm eines Warnmelders verlassen Sie das Haus und wählen draußen die 112. Die Ursache klärt allein der Fachbetrieb.
Hilft Nachfüllen von Frostschutz oder Additiven im Tank?
Additive ersetzen keine Prüfung. Sie ändern nichts an Luft in der Leitung, verstopften Filtern oder verschlissenen Düsen. Wer sie trotzdem einsetzt, sollte Menge und Anwendung mit dem Heizungsbetrieb absprechen und nicht auf eigene Faust nachkippen, denn zu viel schadet der Anlage.

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