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Kaminofen, Puffer und Kombination

Der Schornsteinfeger im Einfamilienhaus

Der Schornsteinfeger steht vor der Tür, und man fragt sich, was er eigentlich prüft. Er kontrolliert Abgaswege und Feuerstätten, nicht den inneren Zustand des Kessels. Wer die Aufgabenteilung kennt, bereitet sich gelassen vor und weiß, wann ein Heizungsbetrieb zusätzlich gebraucht wird.

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Schornsteinfeger am Schornstein – Der Schornsteinfeger im Einfamilienhaus

Was die Feuerstättenschau umfasst

Bei der Feuerstättenschau begutachtet der Schornsteinfeger alle Feuerstätten und Abgasanlagen im Haus.
Dazu zählen Öl- oder Gaskessel, Pelletkessel, Kaminofen, Kachelofen und der zugehörige Schornstein. Er prüft, ob die Anlagen betriebssicher sind, ob Abgase sicher abziehen und ob die Luftzufuhr stimmt. Das Ergebnis hält er schriftlich fest.
Dabei schaut er auf Dinge, die ein Laie selten beachtet.
Er sieht nach Ruß und Ablagerungen im Rauchrohr, nach dichten Verbindungen und nach der Eignung des Schornsteins für die angeschlossenen Geräte. Auch Lüftungsöffnungen im Heizraum und die Aufstellung von Ofen und Kessel gehören dazu. Er arbeitet nach festen Vorgaben und ist auf Abgasanlagen spezialisiert.
Findet er Mängel, benennt er sie und verlangt Abhilfe.
Bleiben schwere Mängel bestehen, kann die Nutzung der Anlage untersagt werden. Das klingt streng, dient aber allein der Sicherheit der Bewohner, die im Haus schlafen und wohnen. Ein verstopfter Schornstein oder eine undichte Abgasleitung kann sonst Abgas in die Räume bringen.

Abgasmessung am Öl- und Gaskessel

Bei Kesseln mit Öl oder Gas misst der Schornsteinfeger die Abgase. Er führt eine Sonde in die Messöffnung des Abgasrohrs und liest Werte ab, die zeigen, wie sauber und vollständig die Verbrennung abläuft. Die Messung verrät Wärmeverluste und Schadstoffe im Abgas, und sie zeigt, ob der Kessel gleichmäßig verbrennt. Zu hohe Werte deuten auf eine Einstellung hin, die der Heizungsbetrieb korrigieren muss.

Wichtig ist die Unterscheidung der Aufgaben. Der Schornsteinfeger misst, bewertet und dokumentiert. Er stellt den Brenner nicht ein und repariert keinen Kessel. Das übernimmt der Heizungsbetrieb, der den Brenner reinigt, einstellt und Verschleißteile tauscht. Beide Berufe ergänzen sich, ersetzen einander aber nicht.

Kaminofen und Abgasweg im Blick

  • Auch für den Kaminofen interessiert sich der Schornsteinfeger. Er prüft, ob der Ofen zum Schornstein passt, ob der Zug stimmt und ob die Anlage abgenommen ist. Ein Ofen darf nur betrieben werden, wenn seine Abnahme vorliegt. Betreiben Sie ihn so, wie die Anleitung es vorsieht, und nicht anders.

  • Bei einem Ofen mit Wassertasche kommt der Heizkreis hinzu. Die Abgasseite prüft der Schornsteinfeger, die Hydraulik mit Pumpe, Speicher und Sicherheitseinrichtungen der Heizungsbetrieb. Mehr zu dieser Technik steht unter Ofen mit Wassertasche am Heizkreis. Beide Seiten müssen stimmen, damit der Ofen sicher läuft.

  • Eine Lüftungsanlage oder eine Dunstabzugshaube kann dem Ofen die Luft nehmen. Dann zieht der Schornstein schlechter, und Rauchgas kann in den Raum treten. Der Schornsteinfeger weist auf solche Wechselwirkungen hin. Ein Warnmelder im Raum bietet zusätzlichen Schutz. Wie er arbeitet, beschreibt Warnmelder gegen Kohlenmonoxid.

So bereiten Sie den Besuch vor

Der Weg zu Heizraum, Dach und Schornsteinfuß muss begehbar sein.

Räumen Sie Kisten und Regale beiseite, die den Weg versperren. Halten Sie die Unterlagen zu Kessel, Ofen und früheren Messungen bereit. Dazu zählen Protokolle, Bescheide und die Anleitungen der Geräte.

Ist Ihre Heizung ausgefallen und der Schornsteinfeger kommt trotzdem, sagen Sie es ihm. Er kann dann Hinweise geben, ob die Abgaswege betroffen sein könnten. Die Reparatur der Anlage bleibt Sache des Heizungsbetriebs. Hat der Schornsteinfeger einen Mangel benannt, genügt ein Anruf, damit ein Heizungsbetrieb aus Brandenburg vermittelt wird, der die Anlage ansieht.

Das bleibt hängen

  • Der Schornsteinfeger prüft Feuerstätten und Abgaswege, der Heizungsbetrieb arbeitet am Kessel und Brenner.
  • Bei Öl- und Gaskesseln misst er die Abgase und hält die Werte im Protokoll fest.
  • Ein Ofen braucht seine Abnahme und wird nur nach der Anleitung betrieben.
  • Halten Sie den Zugang frei und legen Sie Bescheide, Protokolle und Anleitungen bereit.
  • Festgestellte Mängel werden benannt, und auffällige Abgaswerte sind ein Anlass für den Fachbetrieb.

Fragen zum Schornsteinfeger im Haus

Was ist der Unterschied zwischen Schornsteinfeger und Heizungsbetrieb?
Der Schornsteinfeger prüft Abgasanlagen und Feuerstätten auf Sicherheit und misst Abgaswerte. Der Heizungsbetrieb arbeitet am Kessel selbst: Er wartet, stellt ein und repariert. Beide ergänzen sich. Ein auffälliger Messwert beim Schornsteinfeger führt oft zu einem Auftrag beim Heizungsbetrieb.
Muss der Kaminofen bei der Prüfung kalt sein?
Für die Begehung ist ein kalter Ofen besser, weil der Schornsteinfeger ihn dann gefahrlos untersucht. Heizen Sie ihn also vorher nicht an. Beim Kessel ist es umgekehrt, denn für die Abgasmessung muss er laufen. Fragen Sie vor dem Termin, was der Schornsteinfeger braucht.
Was bedeutet ein erhöhter Kohlenmonoxidwert im Protokoll?
Er zeigt, dass die Verbrennung nicht sauber abläuft. Ursachen sind etwa eine falsche Einstellung, Ruß oder ein gestörter Luftweg. Das Gas ist giftig, deshalb sollte der Kessel vom Fachbetrieb geprüft werden. Bei Beschwerden wie Kopfschmerz oder Schwindel verlassen Sie den Raum und wählen die 112.

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